Stress im Homeoffice? So helfen Sie Ihren Mitarbeitern

by USC Marketing

Das monatelange Homeoffice macht sich bei Mitarbeitern inzwischen auf mentaler und körperlicher Ebene bemerkbar. Obwohl die eigenen vier Wände schon vor Monaten zum Ersatzbüro geworden sind, fällt es vielen Mitarbeitern noch immer schwer, sich in der neuen Situation zurecht zu finden. Viele fühlen sich einsam, haben niemanden zum Reden oder haben  schlichtweg Angst davor, ihre Sorgen auszusprechen.

Egal, ob sich Ihre Mitarbeiter freiwillig für die Arbeit aus dem Homeoffice entschieden haben oder nicht – Fakt ist, dass sich 20 % dieser Mitarbeiter einsam fühlen. Zwar wissen 40 % der Beschäftigten die höhere Flexibilität, die die Arbeit von zu Hause ermöglicht, zu schätzen. Doch so plötzlich mit einer permanenten Homeoffice-Situation konfrontiert zu sein, hat bei vielen Mitarbeitern zu Kommunikationsproblemen, mangelnder Motivation und sogar zum Burnout geführt.

Aus diesem Grund müssen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter jetzt beim Übergang in den neuen Normalzustand unterstützen. Denn nur Arbeitgeber, die proaktiv handeln, können Talente halten und die Zufriedenheit im Team trotz der aktuellen Unsicherheit aufrecht erhalten.

Sie haben noch nicht darüber nachgedacht, wie Sie das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter steigern können? Dann verraten wir Ihnen jetzt, warum Sie die Probleme, die das Homeoffice bei Ihren Mitarbeitern verursacht hat, aktiv angehen sollten.

  • Sie steigern die Produktivität durch eine stabile Routine
  • Sie erhöhen die Motivation des Einzelnen und die des Teams
  • Ihre Mitarbeiter fühlen sich für ihre Arbeit wertgeschätzt 
  • Sie erhöhen die Mitarbeiterbindung und stärken Ihren Ruf als Arbeitgeber
  • Sie reduzieren den psychologischen Stress, dem Mitarbeiter im Homeoffice täglich ausgesetzt sind

Von einer gesteigerten Produktivität über eine erhöhte Motivation bis hin zur verbesserten Loyalität – im Folgenden werfen wir einen Blick darauf, wie Sie die Herausforderungen der Homeoffice-Arbeit erkennen und maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Mitarbeitertypen finden.

Dieser kurze Leitfaden hilft Ihnen dabei, herauszufinden, mit welchen Herausforderungen Ihre Mitarbeiter konfrontiert sind und wie Sie sie zielgerichtet unterstützen können.

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1. Work Life Balance

“Es ist schwer, Arbeit und Privatleben unter einen Hut zu bringen, wenn man daheim zwei Kinder hat.”

Jan ist Vater von zwei Kindern. Er musste sich erst daran gewöhnen, von zu Hause zu arbeiten, während seine kleinen Kinder Aufmerksamkeit fordern. An und für sich arbeitet Jan zwar gerne im Homeoffice. Doch es fehlt ihm die Erfahrung bei der Erstellung eines sinnvollen Zeitplans, mit dem er seine Arbeit und sein Privatleben organisieren könnte. Weil Jan seine Arbeitszeit außerdem mit dem Zeitplan seiner Kinder koordinieren muss, fällt es ihm immer schwerer, eine gesunde Work-Life-Balance aufrecht zu erhalten. 

Mitarbeiter wie Jan arbeiten jeden Monat 28 Stunden mehr, weil sie keine klare Grenze zwischen Arbeit und Privatleben ziehen. Genau das führt sie in den beginnenden Burnout, der bereits in einer normalen Arbeitsumgebung über 40% der Mitarbeiter betrifft.

Wie können Sie Jan unterstützen?

  • Machen Sie Jan klar, dass Sie für ihn da sind und dass sein Privatleben wichtig ist. Seien Sie flexibel und geduldig, wenn Sie ihm zuhören und Lösungen vorschlagen.
  • Schicken Sie Jan zu täglichen Meditation-Kursen, die er zusammen mit seinen Kollegen besuchen kann. Eine Viertelstunde am Tag macht schon einen Unterschied!
  • Bieten Sie Jan flexible Arbeitszeiten, durch die er Zeit mit seinen Kindern verbringen kann.
  • Machen Sie es zu einer Unternehmensregel für Ihre Mitarbeiter, dass der 8-Stunden-Arbeitstag nicht überschritten werden darf. Erstellen Sie Richtlinien, die Ihre Mitarbeiter bei der Arbeit unterstützen, die sie andernfalls nicht ohne Überstunden erledigen könnten.

2. Kommunikation im Team

“Ich fühle mich isoliert und habe keine Lust mehr, von daheim zu arbeiten. Die Kommunikation mit meinem Team ist schleppend und unklar.”

Vor sechs Monaten hat Peter angefangen, von daheim zu arbeiten. Er hatte keine Erfahrung mit dem Homeoffice und wurde nicht darauf vorbereitet. Peter lebt alleine und fühlt sich oft einsam und unmotiviert. Darunter leidet auch seine Produktivität.

20 % Prozent der Mitarbeiter, denen es wie Peter geht, stehen vor Kommunikationsproblemen. Diese sind meist auf ein schlechtes Management oder fehlende Kommunikationsrichtlinien zurückzuführen, die die Zusammenarbeit im Team verbessern könnten. Unter diesen Voraussetzungen fällt es vielen Mitarbeitern schwer, mit Kollegen in Kontakt zu bleiben. Schlechte Kommunikation und Missverständnisse sorgen dann für sinkende Leistungen im gesamten Projektentwicklungsprozess.

Wie können Sie Peter unterstützen?

  • Veranstalten Sie virtuelle Kaffeepausen, bei denen Peter regelmäßig mit seinen Teamkollegen sprechen kann. Integrieren Sie diese in seinen wöchentlichen Terminkalender und nutzen Sie digitale Apps wie Donut, damit Mitarbeiter sich auch in Einzelgesprächen austauschen können.
  • Erhöhen Sie Peters Endorphin-Spiegel! Schlagen Sie ihm vor, einen Cardio-Kurs zu besuchen und motivieren Sie ihn, einen Trainingsplan aufzustellen. Sie übernehmen die Kosten!
  • Richten Sie einen Slack-Kanal oder ein Message Board ein, wo Teamkollegen sich über ihre täglichen Herausforderungen austauschen und sich gegenseitig Produktivitätstipps geben können.

3. Stabilität und Routine

“In letzter Zeit konnte ich nicht viel Sport treiben und aktuell habe ich Angst, zu meinen Kursen ins Studio zu gehen.”

Katrin ist früher jeden Tag nach der Arbeit ins Fitnessstudio gegangen. Doch während die Studios geschlossen waren, fiel es ihr schwer, sich für die Arbeit zu motivieren und am Ball zu bleiben. In den letzten Monaten hat Katrin sich immer weniger bewegt und spürt bereits, wie sich das auf ihre Gesundheit auswirkt. Obwohl die Fitnesskurse inzwischen wieder stattfinden, geht Katrin nicht zurück ins Studio – sie hat Angst vor einer möglichen Infektion. Stattdessen hat sie mit dem Laufen angefangen, was ihr allerdings nicht bei ihren langfristigen Fitnesszielen hilft. Katrin hat das Gefühl, dass sie mit niemandem über ihre Herausforderungen sprechen kann.

Wie können Sie Katrin unterstützen?

  • Helfen Sie Katrin dabei, wieder mehr Sport zu treiben, und treten Sie dem #SafeSportsClub bei. Bieten Sie dem ganzen Unternehmen eine flexible Fitness-Mitgliedschaft an. So kann Katrin selbst entscheiden, ob sie lieber einen Online-Kurs oder einen Live-Kurs im Studio besuchen möchte.
  • Stellen Sie eine Gruppe zusammen, in der sich Mitarbeiter, die wie Katrin aktiv bleiben wollen, austauschen und ihre Probleme diskutieren können.
  • Bieten Sie an, die Kosten für Fitnessgeräte und Gewichte zu übernehmen, die Katrin eventuell für ein Workout zu Hause braucht.

4. Konzentration und Produktivität

“Die Situation zehrt an meiner Produktivität und ich habe keine Ahnung, was auf mich zukommt.”

Gabriela hat die Arbeit im Büro und den Austausch mit Kollegen immer geliebt. Zu Hause fällt es ihr schwer, sich selbst zu motivieren und ihre Produktivität hat drastisch abgenommen. Das liegt vor allem an ihrer Unsicherheit. Gabriela weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sie hat Angst vor einer zweiten Infektionswelle und anstatt sich auf die Arbeit zu konzentrieren, verfolgt sie sorgenvoll die Nachrichten. Das lenkt sie von ihren beruflichen Aufgaben ab.

Wie können Sie Gabriela helfen?

  • Führen Sie regelmäßig Einzelgespräche mit allen Mitarbeitern. Finden Sie heraus, was ihnen im Kopf herumspukt und womit sie die größten Schwierigkeiten haben. Versuchen Sie dann, diese Probleme aktiv anzugehen und zu lösen.
  • Geben Sie Mitarbeitern die Gelegenheit, offen über ihre Sorgen zu sprechen. Wahrscheinlich beruhigt es Gabriela und ihre Kollegen, wenn sie sich austauschen und erkennen, dass sie Unsicherheiten gemeinsam bewältigen können.
  • Ermutigen Sie Gabriela dazu, an Meditations-Kursen teilzunehmen. Damit bekommt sie ihren Kopf frei und lernt, besser mit ihren Sorgen umzugehen. Stress schlägt 73 % der Mitarbeiter auf die Stimmung, allein deshalb hat Selbstfürsorge in der aktuellen Situation die oberste Priorität.

5. Wertschätzung

“Ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit nicht mehr wertgeschätzt wird.”

Marie ist eine Top-Performerin. Sie ist es gewohnt, dass ihre Arbeit gelobt wird – für sie ist das der wichtigste Arbeitsanreiz. Seit sie von zu Hause arbeitet, hat sie weniger Kontakt mit ihren Vorgesetzten, weil das Management derzeit alle Zeit und Ressourcen in die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen steckt. Marie fühlt sich nicht mehr wertgeschätzt und gehört statistisch gesehen bald zu den 65 % der Mitarbeiter, die das ganze Jahr über keine Anerkennung erhalten. Durch ihre gefallenen Leistungen und ihre mangelnde Motivation erwägt Marie inzwischen auch einen Arbeitgeberwechsel zu einem Unternehmen, das ihr Wertschätzung und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten kann.

Wie können Sie Marie unterstützen?

  • Verbessern Sie die Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern: Überprüfen Sie regelmäßig, wie es Ihren Angestellten geht, geben Sie ihnen Feedback für ihre Arbeit und loben Sie Resultate. Das kann auch per Videoanruf geschehen.
  • Führen Sie ein Bonus-Programm ein, das auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter eingeht. Sorgen Sie dafür, dass das Angebot dem geistigen und körperlichen Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter dient – unabhängig von deren beruflicher Leistung. Mit Plattformen wie Bonusly können Mitarbeiter z. B. Punkte sammeln und diese in Vorteile wie Sportmitgliedschaften oder Gutscheine für Fitnessgeräte umwandeln. Zeigen Sie Marie und ihren Kollegen, wie wichtig Ihnen ihre Gesundheit ist! Das kann eine große Wirkung haben.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit, und zwar eine Menge. Stellen Sie jeden Tag eines Ihrer Teammitglieder in den sozialen Medien vor, weisen Sie einem Mitarbeiter spezielle Projekte zu oder lassen Sie eine Person ihre Gedanken in einem Blog-Beitrag teilen. So können Sie die Arbeit Ihrer Teammitglieder ins rechte Licht rücken.

So helfen Sie Mitarbeitern aus der Homeoffice-Falle

Die beschriebenen Szenarien treten wahrscheinlich in jedem Ihrer Teams auf. Wie also helfen Sie all diesen unterschiedlichen Mitarbeitertypen, die nicht gut mit der Homeoffice-Situation zurecht kommen?

Sprechen Sie zunächst mit den betroffenen Mitarbeitern und finden Sie heraus, wo genau ihre Herausforderungen liegen. Nur ein maßgeschneiderter Ansatz kann Ihnen dabei helfen, die Probleme von allen Teammitgliedern gleichermaßen zu lösen und ihr Wohlbefinden langfristig zu erhalten.

Setzen Sie sich mit allen Mitarbeiterproblemen auseinander, bevor Sie Entscheidungen für das gesamte Unternehmen treffen. Es ist unwahrscheinlich, dass ein einziger Mitarbeitervorteil hilft, die Leistung aller Mitarbeitern im Homeoffice wieder anzukurbeln.

Die Frage ist also: Was werden Sie tun, um Ihren Mitarbeitern die Homeoffice-Situation zu erleichtern?


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