Webinar: 4 CORPORATE BENEFIT TRENDS, die Ihre Mitarbeiter 2020 zum Erfolg führen

by Nina Samuelsson
Corporate Benefit Trends
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Menschen entscheiden sich meistens für den Arbeitgeber, der Ihnen am meisten Geld bietet. Stimmt so? Nein! Viel wichtiger als der Gehaltsscheck sind inzwischen Aspekte wie Mitarbeiter-Benefits oder die Employer Brand. Im Januar 2020 war Urban Sports Club Teil eines Webinars, das genau diese Punkte als Themen hatte: Benefit-Lösungen, um junge Talente zu gewinnen, zu halten, wertzuschätzen und das Employer Branding zu stärken – von Mobilität, über Essensmarken und Leadgenerierung, bis hin zur flexiblen Sport und Wellness-Flatrate. Dabei stand auch die Priorisierung, die erfolgreiche Implementierung und Steueroptimierung ganz klar im Fokus – nach der Devise: Work smarter, not harder!  

Für alle, die das Webinar verpasst haben – hier sind Top 4 Corporate Benefit Trends aus der Praxis für Sie zusammengefasst.

Flexibel Unterwegs – Adé Dienstwagen. Hallo Mobilitätsbudget! 

Seit Jahrzehnten fördern Unternehmen die Mobilität ihrer Mitarbeiter, doch jüngere Generationen bevorzugen flexible Lösungen – mit grünem Gewissen. Nicola Buesse von MOBIKO beschäftigt sich mit Mobilitätslösungen, die fortschreitende Megatrends, wie Digitalisierung, Urbanisierung, Klimawandel und der Mobilitätswende zusammenbringen.

Fakt ist: Das Mobilitätsverhalten verändert sich mit der zunehmenden Mobilitätsvielfalt. Mitarbeiter haben heute klare und individuelle Vorstellungen, wie sie von A nach B kommen. Im Jahr 2008 sind 43% der Angestellten noch mit dem eigenen Fahrzeug zur Arbeit gefahren und hatten als Alternativen grundsätzlich nur den öffentlichen Personenverkehr, Mitfahrgelegenheiten und das Fahrrad. Im Jahr 2019 ist die Mobilitätsvielfalt exorbitant angestiegen – es gibt das Carsharing, Bikesharing, Scootersharing, Fernbusse und vieles mehr. 

Die meisten dieser Ansätze sind jedoch oft noch Mobilitäts-Inseln, die nur für sich stehen. Für Unternehmen steckt hier die Herausforderung: Den Mitarbeitern bieten sie nur dann einen Mehrwert, wenn sie flexible Mobilitäts-Benefits für alle anbieten statt viele Einzellösungen für wenige Mitarbeiter.  Hier setzt das Angebot von MOBIKO an: Unternehmen können ihren Mitarbeitern alle weltweit verfügbaren Verkehrsmittel und Mobilitätsservices ohne Einschränkung zur Verfügung stellen und die Kosten per App abrechnen.

Digitale Essensmarken statt Obstkörbe 

Auch beim Thema gesunder Lebensstil am Arbeitsplatz wird Flexibilität ein immer größerer Faktor – der obligatorische Obstkorb ist längst nicht mehr genug. Mit Digitalen Essensmarken bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern etwa einen geldwerten Vorteil – ohne zusätzliche Kosten. Dennis Ortmann von Hrmony setzt sich im Webinar eingehender mit dieser “Gehaltsumwandlung“ auseinander: Ganz unkompliziert via Smartphone und App werden Mahlzeiten eingekauft – wann und wo man möchte – ob im Supermarkt, Restaurant, beim Lieferdienst oder in der Bäckerei nebenan. Mitarbeiter erhalten einen Zuschuss zum Essen und Einkaufen. 

Die Umsetzung ist denkbar unkompliziert und flexibel:

  • Foto des Beleges einschicken
  • anschließend die steuerfreie Erstattung erhalten

So kommt jeder in den Genuss und erhält Brutto für Netto direkt auf der Gehaltsabrechnung. Hrmony bietet Unternehmen dafür verschiedene Modelle an. Arbeitgeber können entscheiden, ob sie das Mittagessen zusätzlich zum Gehalt übernehmen möchten, somit kommt die Gehaltserhöhung über den Essenszuschuss direkt ohne Abzüge beim Mitarbeiter an. Oder der Arbeitgeber macht Steuern sparen möglich, d.h. der Mitarbeiter zahlt die Menüs direkt aus seinem Bruttolohn und genießt sie für die Hälfte (-50%).

Der richtige Mix: wettbewerbsfähiger Benefit für Leadkonvertierung 

HubSpot ist bekannt für seine Kernkompetenz: Die Generierung und Konvertierung qualifizierter Leads. Der Anspruch an die Mitarbeiter von HubSpot ist hoch. Die Branche ist gekennzeichnet von Schnelllebigkeit, enormen Change Prozessen und Internationalisierung. Benefits für Mitarbeiter gewinnen damit umso mehr an Bedeutung.

HubSpot bietet beispielsweise einen attraktiven und umfangreichen Benefit-Mix in drei Bereichen an:

  • Für das allgemeine Wohlbefinden wird eine Ernährungsberatung angeboten, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio bezuschusst und es gibt ein sogenanntes Mitarbeiter-Support-Programm.
  • Für den Bereich Weiterentwicklung gibt es ein Buch-Programm, ein Fort- und Weiterbildungsbudget sowie eigene Onlinekurse.
  • Für den Bereich Flexibilität gilt die Regelung des unbegrenzten Urlaubs und Arbeiten im Home Office und Remote.

Mit Firmensport eine positive, nachhaltige Unternehmenskultur schaffen

Wenn Sie einen Obstkorb bereitstellen, ernähren sich Ihre Mitarbeiter nicht gesünder – genauso wenig werden Ihre Teams nicht automatisch zu Athleten, sobald Sie ihnen Firmensport als Corporate Benefit anbieten. Nur mit der richtigen Unternehmenskultur werden diese Angebote auch angenommen.

Bei der Analyse der Firmenkunden von Urban Sports Club wird eines deutlich: die Aktivierungsrate des Firmensport-Benefits schwankt – trotz gleicher Unternehmensgröße – zwischen 20% und 80%. Hierbei stellt sich die Frage: was machen die Firmen anders, die eine Beteiligung von 80% erreichen? 

Bei der Implementation werden oft die sichtbaren Elemente, wie der Obstkorb zuerst betrachtet. Diese reichen jedoch nicht, um die Mitarbeiter auf eine gesündere Lebensweise umzupolen. Um wirkliche Effekte zu erzielen spielen auch die unsichtbaren Komponente, wie in Schein’s Modell der Unternehmenskultur*¹ erklärt, eine ebenso wichtige Rolle.

Sport und Gesundheitsbewusstsein wird durch Unternehmenskultur getragen und die Kultur ist die Persönlichkeit einer Firma! 

Mit einem Sport-Benefit unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeiter bei einem bewussten und aktiven Lebensstil. Urban Sports Club gibt mit seinem Firmensport-Konzept den Rahmen für eine flexible und vielfältige Ausübung dieses Lebensstils: Mitarbeiter trainieren immer und überall – ob in der Freizeit oder auf Dienstreisen, ob auf dem Weg in die Arbeit oder in der Nähe des Wohnortes. Was viele Arbeitgeber dennoch übersehen: der Sport-Benefit muss auch in die Unternehmenskultur eingeschrieben werden. Wenn Ihre Mitarbeiter in der Mittagspause zwar Sport machen könnten, ihre Kultur dies allerdings nicht als erwünscht ansieht, werden die Mitarbeiter als auch das Unternehmen selbst damit keine langfristigen Vorteile erreichen.

Ein Blick in die Firmenkunden-Struktur von Urban Sports Cub bestätigt das: Der Benefit wurde bei Unternehmen viel stärker angenommen, die Events für Ihre Mitarbeiter veranstalten, die gemeinsam sportliche Aktivitäten fördern und somit den Teamspirit steigern. Bei Firmen, die diesen Benefit nicht im Fokus der Unternehmenskultur implementiert haben, ist die Aktivierungsrate deutlich geringer.

Roland Guggemos von Urban Sports Club teilt in seinem Beitrag Best Practices und zeigt, wie Firmenkultur und BGM Hand in Hand gehen.
Sehen Sie sich hier den Webinar-Beitrag von Roland Guggemos an und erfahren sie … 

  • Wieso die Kultur die Persönlichkeit eines Unternehmens ist
  • Wie Sie die Unternehmenskultur beeinflussen und auf die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter eingehen können
  • Was es mit dem Modell der Unternehmens- und Organisationskultur und dem Zusammenhang zwischen der Sichtbarkeit kultureller Unternehmenswerte und ihrer Veränderbarkeit auf sich hat
  • Wie Kultur Verhalten prägt und wie Firmensport eine positive nachhaltige Firmenkultur schaffen kann

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Referenzen:

*¹ https://www.ikud.de/glossar/kulturmodell-schein-kulturelle-systeme.html

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