Der steuerfreie Sachbezug ist aufgebraucht – Was nun?

by Sophie Wiener
Steuerfreier Sachbezug

Sie möchten gern noch mehr für Ihre Mitarbeiter tun, haben aber den steuerfreien Sachbezug bereits vollständig ausgeschöpft? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie: Mitarbeiter-Benefits können auch auf einem zweiten Weg lohnsteuerfrei angeboten werden – zumindest solche, die die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Dass gesundheitsfördernde Maßnahmen dabei auch noch modern sein können, zeigt das Urban Sports Health Ticket.

Mitarbeiter-Benefits: Essentiell für den Unternehmenserfolg

Früher konnten sich Unternehmen vor qualifizierten Bewerbern kaum retten. Diese Zeiten sind lange vorbei, denn Generation Y hat den Spieß umgedreht. Inzwischen können nur Arbeitgeber, die attraktive Benefits bieten, im Kampf um Talente bestehen und sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Ein Unternehmen sollte sich jedoch nicht nur darüber Gedanken machen, Talente anzulocken. Vielmehr müssen auch Maßnahmen entwickelt werden, um qualifizierte Mitarbeiter zu halten. Mitarbeiter-Benefits tragen – neben der Steigerung der Arbeitgeberattraktivität – auch zur Motivation und Bindung bestehender Mitarbeiter bei.

Darüber hinaus sind Mitarbeiterzuwendungen maßgeblich für den Unternehmenserfolg: Sie steigern die Zufriedenheit der Arbeitnehmer, zufriedene Mitarbeiter steigern wiederum die Produktivität des Unternehmens. Klingt nach großen Investitionen? Nein, denn der richtige Aufbau von Mitarbeiter-Benefits kann am Ende des Tages sogar kostensparend sein. Indem der Arbeitgeber in Maßnahmen zur Gesundheitsförderung investiert, können Krankheitstage nachhaltig gesenkt und hohe Kosten, die durch diese Fehltage entstehen, eingespart werden.

Die 10 attraktivsten Mitarbeiter-Benefits

Sie wollen Mitarbeiterzuwendungen investieren, wissen aber nicht, genau, womit Sie starten sollen? Laut einer aktuellen Studie der Stepstone GmbH (2018) zählen die folgenden Benefits zu den beliebtesten:

  1. Betriebliche Altersvorsorge
  2. Kostenlose Getränke (Kaffee, Wasser, Softdrinks)
  3. Gesundheitsvorsorge, Sportprogramme, Fitnessangebote
  4. Erfolgsabhängiger Bonus
  5. Gewinnbeteiligung
  6. Kantine / Essenszuschuss
  7. Mitarbeiter-Events
  8. Produktvergünstigungen
  9. Firmenwagen
  10. Kinderbetreuung

Sachbezug: Wie können Mitarbeiter-Benefits kostengünstig angeboten werden?

Durch die Regelung des Sachbezugs können Mitarbeiterzuwendungen steuerfrei angeboten werden. Jedem Arbeitgeber steht für das Wohl seiner Mitarbeiter ein fester, steuerfreier Betrag zur Verfügung, der in Sachleistungen investiert werden kann. Nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG*¹ darf jedes Unternehmen monatlich bis zu 44 € brutto pro Mitarbeiter ausgeben und weder Arbeitgeber noch -nehmer werden steuerlich belangt.

Nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG darf jedes Unternehmen monatlich bis zu 44 € brutto pro Mitarbeiter ausgeben und weder Arbeitgeber noch -nehmer werden dabei steuerlich belangt. 

Der Steuerfreibetrag ist aufgebraucht – was nun?

Die Liste an attraktiven Benefits ist ziemlich lang, dementsprechend schnell ist der steuerfreie Sachbezug aufgebraucht – für Jobticket, Firmenevents, Kaffee & Co. Doch zum Glück gibt es einen alternativen Weg, Benefits lohnsteuerfrei anzubieten.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) schafft zusätzlich Budget

Seit 2008 haben Unternehmen, die in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren, einen steuerlichen Vorteil. Arbeitgeber dürfen bis zu 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter für BGF Maßnahmen ausgeben*² und werden dafür steuerlich nicht belangt. Zu den Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsförderung zählen u. a. Bewegungsprogramme, Ernährungsangebote, Suchtprävention und Maßnahmen zur Stressbewältigung. Zugegeben, “Betriebliche Gesundheitsförderung” lässt im ersten Moment nicht an attraktive Mitarbeiter-Benefits denken. Doch es gibt Wege gesundheitsfördernde Produkte modern und flexibel zu gestalten, wie man am Beispiel Urban Sports Health, dem neuen Produkt von Urban Sports Club, sehen kann.

Seit 2008 dürfen Arbeitgeber bis zu 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter steuerfrei für die betriebliche Gesundheitsförderung ausgeben.

Betriebliche Gesundheitsförderung und Sport-Benefits gehen Hand in Hand

Sport-Benefits, wie die Urban Sports Club Mitgliedschaft, sind beliebte Mitarbeiter-Benefits. Die Urban Sports Club-Mitgliedschaften konnten bislang nur über den Steuerfreibetrag lohnsteuerfrei abgerechnet werden. Urban Sports Club hat nun ein Produkt auf den Markt gebracht, dass den Anforderungen einer betrieblichen Gesundheitsfördermaßnahme nach § 3 Nr. 34 EStG entspricht. Das Urban Sports Health Ticket kann somit mit bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter pro Jahr steuerfrei angeboten werden.

Viele unserer potenziellen Kunden waren zwar sehr angetan von Urban Sports Club als neuer Mitarbeiter-Benefit. Jedoch war der Steuerfreibetrag bereits erschöpft. Wir haben mit dem Health Ticket ein Produkt geschaffen, das aus einem anderen ‚Fördertopf‘ steuerfrei angeboten werden kann. Auch wenn der Steuerfreibetrag in andere Benefits investiert wurde; so können Unternehmen zudem eine vergünstigte Sportmitgliedschaft anbieten.

Björn W. Schäfer, Head of Corporate Sales Europe

Das Health Ticket von Urban Sports Club

Mit dem Health Ticket erhalten Arbeitnehmer Zugang zu rund 60 Sportpartnern, die zertifizierte Gesundheitskurse anbieten. Die Mitarbeiter dürfen 5 Kurse pro Monat besuchen. Das für Mitarbeiter kostenlose Angebot umfasst Yoga, Faszientraining, Rückenfit, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung.

Außerdem können Mitarbeiter, die das Health Ticket nutzen, gegen einen Aufpreis Upgrades buchen und täglich einmal zum Sport gehen. Sie können sich dabei zwischen einem M, L oder XL Paket entscheiden. Abgesehen von den Präventionskursen können die Mitarbeiter damit bei sehr viel mehr Sportpartnern trainieren. Das Angebot umfasst Fitness, Yoga, Klettern, Schwimmen, Sauna, Wellness, Massage und vieles mehr. Die Mitarbeiter können zwischen den Paketen monatlich flexibel wechseln.

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Referenzen:

*¹https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__8.html
*²https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/steuerliche-vorteile.html

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